Der Schweizer Dialog ist eine Initiative, die Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft dazu auffordert, sich öffentlich und konkret zum Beitrag ihrer Organisation zum Gemeinwohl zu verpflichten – und diese Verpflichtungen einem Bürgerdialog zu unterziehen. Er basiert auf einer einfachen, aber aussagekräftigen Erkenntnis aus unserer GemeinwohlAtlas-Forschung: Organisationen werden als Schöpfer öffentlicher Werte wahrgenommen, wenn die Bürger:innen ihren Beitrag wirklich spüren. Das bedeutet, dass die Rechenschaftspflicht nicht allein den Jahresberichten überlassen werden kann.
Die Innovation
Was den Schweizer Dialog von herkömmlichen Transparenz- oder ESG-Initiativen unterscheidet, ist die Ebene des Bürgerdialogs:
Warum es wichtig ist
In einer Zeit sinkenden Vertrauens in Institutionen bauen Organisationen, die ihre Verpflichtungen einer echten öffentlichen Kontrolle unterziehen, anstatt nur ihr Image zu pflegen, eine dauerhaftere Legitimität auf. Der Schweizer Dialog schafft die Voraussetzungen dafür: einen strukturierten, transparenten Prozess, in dem Führungskräfte ihre Verantwortlichkeit unter Beweis stellen und Bürger ihre Rolle als Bewerter des Wertes von Organisationen wahrnehmen können.
Grundlage: Die Methodik basiert auf der Forschung von CLIS-HSG zum öffentlichen Wert, insbesondere auf der Datenbank GemeinwohlAtlas und dem Rahmenwerk Public Value Scorecard.