Veranstaltungen - 18.03.2026 - 10:29
Wie verändert Künstliche Intelligenz kreative Arbeit? Und welche Rolle spielen Designerinnen und Designer in einer Zukunft, die zunehmend von algorithmischen Werkzeugen mitgeprägt wird? Diesen Fragen widmete sich ein Panel am SQUARE der Universität St. Gallen, das im Rahmen der Design Week St. Gallen 2026 stattfand.
Die Veranstaltung wurde vom St. Gallen Transformation Lab des CLIS-HSG in Zusammenarbeit mit der Design Week organisiert. Dr. Tobias Fehr-Bosshard und Dino Darmonski moderierten das Gespräch mit drei Expertinnen und Experten: Prof. Dr. Siegfried Handschuh (Data Science, Universität St. Gallen), Prof. Dr. Sabine Seufert (Bildungsinnovation, Universität St. Gallen) und Dr. Stijn Ossevoort (Industrial Design, Hochschule Luzern).
Die Diskussion kreiste um Spannungsfelder, die Designer und die kreative Szene gegenwärtig stark beschäftigen: den wachsenden Trend zum Authentischen und bewusst Unpolierten als Gegenreaktion auf algorithmische Perfektion, die Frage, ob technologische Effizienz nicht gerade jene Momente des Innehaltens verdrängt, in denen Reflexion und kreatives Denken entstehen, sowie die Bedeutung von Körperlichkeit und sinnlicher Erfahrung für Gestaltungsprozesse. Ein wiederkehrendes Thema war die sich verändernde Rolle von Designerinnen und Designern — weg von der reinen Gestaltung, hin zum Orchestrieren, Kuratieren und ethischen Mitdenken in Co-Creation-Prozessen mit KI.
Die Veranstaltung schloss mit einem Apéro, der Gelegenheit bot, die Diskussionen in informellem Rahmen weiterzuführen.
